Gutes

DEUTSCHLAND - POLEN

Treffen sich zwei ehemalige Polen.
Sagt der Eine: "Querpass".
Sagt der Andere: "Tor!"

HA HA!

EDIT: Zwei Tore Podolski! Es lebe die deutsche Einbürgerungspraxis!

Wenn

morgens um halb sieben, ihre Zeit halb fünf, die Herzensdame anruft, um einem lediglich mitzuteilen, dass sie von einem geträumt hat und man das Beste ist, was ihr jemals passiert ist, dann geht man gleich ganz anders gelaunt in den Tag.

ausgehtipp für montag 17. märz

wem st. patrick's day nix sagt und einen grund zum feiern sucht oder einen vorwand für ein besäufnis, der sollte sich montag unbedingt mal in was grünes schmeissen und in nem original irischen pub vorbei schauen. coole musik, streams of guinnes und grünes bier, sexy menschen und der tatsächlich funktionierende anbaggersatz "kiss me, I'm irish." sind garantiert.
kurz: ein riesen-spass für alle.
don't miss it!


patrick drink1

Sternstunden der Musikgeschichte (5/?)

Definitiv zu DDR-Zeiten sah ich im Kino einen Film, an den ich mich bruchstückhaft bis heut erinnere: Beat Street zeigte ein New York von der aufregenden Seite. Die Protagonisten sprayten die U-Bahn mit Graffitis zu, mixten mit einem Tonband aus dem Geräusch tropfender Wasserhähne einen Song und lieferten sich mit anderen Gangs der Stadt Breakdance-Wettkämpfe. Eine Welt, wie sie auf mich fremder nicht wirken konnte und die doch faszinierend war.

Debüt-Album Tone Loc 1989: Loc'ed after dark

Etwas später tanzte Tone Loc über den Schwarz-weiss-Fernseher - noch lange vor den Zeiten des Privatfernsehens gab es nur einmal die Woche bei Formel 1 gute Musik im TV, und die Sendungen waren damit natürlich Pflicht-Termine. An seine Videos zu Wild Thing und Funky Cold Medina kann ich mich ebenso wie an Beat Street leicht erinnern - nicht in allen Details, aber Fragmente haben es geschafft, 20 Jahre im Schädel zu überdauern. Die Texte verstand ich damals nicht, sie machen Tone Loc gleich noch viel symphatischer:

I said "Be my queen, if you know what I mean
and let us do the wild thing


I don't fool around with no Oscar Meyer wiener
You must be sure
That the girl is pure
For the Funky Cold Medina
[remember: Sheena was a man *g*]

Yeah! Als Punk konnte ich damals meine Hip-Hop-Begeisterung natürlich nur hinter sorgsam verschlossenen Türen ausleben, aber der fette Sound hatte was. Selbst heut ist Tone-Loc noch ein Stimmungsheber, ob auf einer Party, im Auto oder während der langweiligsten Arbeit.

Sternstunden der Musikgeschichte (4/?)

The-Chemical-Brothers-live

Schlechte elektronische Musik gibt es wie Sand am Meer. Speziell in den 90ern boomte Dancefloor, die Charts waren voll von Synthesizer-Klängen. Schnell war das Urteil gefällt: Techno ist was für Idioten.

Doch dann borgte mir ein Freund aus Magdeburg das Album Exit Planet Dust von den Chemical Brothers. Der Effekt ist schwer zu beschreiben: die Jungs machen ja auch irgendwie Techno, doch plötzlich ist da Klasse drinnen. Ein Jahr lang hörte ich die CD rauf und runter. Zu In Dust We Trust und Three Little Birdies Down Beats im Autoradio fahr ich bis heute wie ein Irrer (auf wenige cm dem Vordermann auffahren, drängeln, unruhig mit dem Gaspedal wippen), und One too many morning ist noch jetzt, nach mehr als 10 Jahren, eine beeindruckende Klangkomposition, die fast schon medidativ wirkt. Später versumpfte ich in Brandenburg und Berlin bei einigen Raves - und erst da wurde mir klar, was Club-Musik wirklich ist und wie gewaltig sie wirkt.

Dem grandiosen Debüt-Album der Chemiker folgten einige weitere sehr geniale Werke, bis heut geben sie neben anderen Großmeistern wie Fatboy Slim und The Prodigy (wer kennt noch Out of space?) Impulse und erinnern daran, dass UK in Sachen Musik nach wie vor eine Hexenküche voller Überraschungen ist.

My finger is on the button!

Sternstunden der Musikgeschichte (3/?)

In den frühen 90ern fiel mir die Platte License to Ill in die Hände - als CD, da ich nie cool genug für Vinyl war *gesteh*. Von vorn betrachtet recht unspektakulär drehte ich die CD um und musste laut lachen: Yeah, fuck the p.c.!

License-to-Ill-front

License-to-Ill-back

Damals war mein musikalisches Universum noch überschaubar: Neben schrillem Punkrock - von den alten Songs der Ärzte kann ich heut noch fast jeden Text auswendig - gab es eine Zeit, in der ich Falco mochte, ein paar alte Werke von Prince (1999 war und ist noch immer ein gutes Pop-Album!), eine frühe Erinnerung an Sades "Diamond Live". Der Rest war Bravo- und Hitparaden-Murks, und zu dieser Zeit war das gleichbedeutend mit Dancefloor.

Kaum hatte ich die CD eingelegt war mir klar: DAS ist es. Was ein Krach, was eine Energie! No sleep till Brooklyn! rockt noch nach über 20 Jahren, und Fight for your right to paaaaarty als Teenager? Klar doch, jedes Wochenende! Mein Lieblingsstück aber ist der schrille Song Girls, wie geschaffen für den notorisch erfolglosen Körbesammler Tigger:

Her pants were tight and that's ok
We took a walk down to the bay
I hope she'll say: "Hey
Me and you should hit the hay!"
I asked her out - she said: "No way!"

Seitdem haben die Jungs aus Brooklyn einen Fixplatz in meiner persönlichen Alltime-Favorites-Liste. Ende der 90ern, zu ihrer Hello Nasty-Tour (auch diese Scheibe kann man heut noch von vorn bis hinten durchhören, ohne auch nur einen einzigen Titel überspringen zu müssen!), sah ich sie einmal live in Berlin. Unnötig zu erwähnen, dass ich schwer begeistert war und mich auch jetzt, 10 Jahre später, noch gut dran erinnern kann.

Die Partei

Die Umgestaltung der Schanze in ein Rentnerviertel und die Abschaffung der Jugendkriminalität sind nur zwei Punkte, die das Abendblatt heute aus dem Wahlprogramm der Partei auflistet. Die Bundespartei indessen will die Mauer wieder aufbauen und das Grundgesetz durch das Volk ratifizieren lassen. Endlich mal jemand der tut, was wir wirklich wollen!

Ich möchte Sie ausdrücklich dazu auffordern, ein paar Ihrer zig Stimmen bei der Hamburger Wahl am 24.Februar an Heinz Strunk und Die Partei zu vergeben!

Sternstunden der Musikgeschichte (2/?)



Die 80er rufen: Katrina and the Waves auf Kassette (Foto von Wikipedia)

Keine Frage, die 80er waren musikalisch schlimm. Allein die Frisuren, dafür würd man heutzutage erschossen werden. UND DAS ZU RECHT! Und was damals auf der Bühne gezeigt wurde hatte den Charme von DSDS-Erstrunden - spastisches Herumgezappel, synthetisch klingende Synthesizer, und Gitarrenhaltungen zum Abgewöhnen. Schon die Never-The-Same-Color-Videoclips waren eine brutal offene Botschaft: Achtung, POP! Noch heute überfällt mich das blanke Entsetzen, wenn mich jemand zu einer 80er-Jahre-Party einlädt. Boy George, Bananarama, Rick Astley oder Dschingis Khan - je tiefer man gräbt, umso mehr Horror springt einen an.

Doch inmitten dieses Zombiehaufens, den sich heutzutage ganz Hartgesottene auf grottenschlechten Chart-Shows im Privatfernsehen anschauen können, gibt es auch richtig gute Songs. Einer der besten ist "Walking on Sunshine". Dabei ist es gar nicht der Song an sich, obwohl man sich beim Zuhören auch nach 20 Jahren noch erwischt, wie die Haxen automatisch den billigen Takt mitwippen - es ist "High Fidelity":

Barry: Here's the thing. I made that tape special for today. My special Monday morning for *you*... special.
Rob: Well, it's fuckin' Monday afternoon! You should get out of bed earlier!

Ich liebe diesen Film. Und dank der Szene, in der Jack Black das Tape mit Katrina & the Waves reinwirft und dazu wie angestochen durch den Laden wackelt, lieb ich auch diesen Song.

Übrigens: Wer des englischen nicht mächtig ist, kann zur Cover-Version der Thekenschlampen abrocken: "Ich lauf auf Sonn'schein". Noch brutaler, fast schon Punk :)

das wort zum sonntag

hach, ich mach gerne den wochenendbeitrag hier. keiner da.
ich hab die hütte für mich und kann die sau rauslassen.

merkelschwein

darum und wegen der mail, die ich letztens bekommen habe. das blog wäre "ganz gut" auch wegen "kein stumpfsinn." danke. sowas kann ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen. :P

Sternstunden der Musikgeschichte (1/?)

Heute: Punkrock der sympathischen Goldenen Zitronen, die nach wie vor in Originalbesetzung touren (hab sie zuletzt 2006 im Wiener WUK gesehen), hier in einem Beitrag von 1987:

Porsche, Genscher, Hallo HSV!

Vor ein paar Wochen lernte ich ein Mädchen kennen
Sie hiess Mercedes, doch sie sah viel besser aus!
Ihr Freund war auch da, sie stellte mich ihm vor
Kurze Zeit später flog ich durch die Tür

Bevor er zuschlug, ja ich weiss es noch genau
Sagte er: "Porsche, Genscher, Hallo HSV!"

Was soll "Porsche, Genscher, Hallo HSV?"

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